Aus den Bundesländern

NRW: Selbsthilfegruppen dürfen sich wieder treffen – aber wo ?

„Seit Ende Mai dürfen Selbsthilfe-Gruppen-Treffen unter Einhaltung der Hygieneregeln und des Min-destabstandes in NRW wieder stattfinden. In der aktualisierten Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 Coronaschutzverordnung im §7 „Weitere außerschulische Bildungsangebo-te“ sind die Regelungen für die Durchführung von Treffen der Selbsthilfe erörtert. Quelle: KOSKON, Koordination für die Selbsthilfeunterstützung in NRW. www.koskon.de

Download der vollständigen Coronaschutzverordnung NRW

Die KOSKON weist zurecht auf die knapp gewordenen räumlichen Gegebenheiten für die Selbsthilfe hin: Durch die Abstandsregeln kann u.U. der bisherige Raum nicht mehr genutzt werden. Da wäre es wichtig, dass man öffentlich Räumlichkeiten in Kirchengemeinden oder bei Wohlfahrtsverbänden auf deren Webseite oder in der lokalen Presse vielleicht veröffentlicht, wenn noch Raumkapazitäten vorhanden sind.

„Die seit Mai mögliche Lockerung der Kontaktsperre basiert auf der Einhaltung der Hygienestandards. Abstände müssen eingehalten werden und die vor Corona von Krankenhäusern angebotenen Räume fallen zurzeit weg – beides verschärft die schon früher festgestellte Knappheit an Räumen für die Selbsthilfe. Und das, obwohl zahlreiche Selbsthilfegruppen zur Vermeidung von Risiken noch auf persönliche Treffen verzichten. Hier zeigt sich Bedarf, öffentliche Räume zugänglich zu machen.“ (KOSKON, Infobrief Juni/Juli 2020)