Aktuelles

Für die Glücksspielsucht-Selbsthilfe bei der Fachkonferenz der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen 2026 in Essen

Am 27. und 28. Oktober 2026 fand die 65. DHS Fachkonferenz Sucht unter dem Motto „Öffentlicher Raum & Verborgene Welten“ in Essen statt.

Auch Glücksspiel ist in vielen Formen gesellschaftlich sichtbar – auf dem Sportplatz, im Wettbüro, in der Gaststätte. Zugleich zieht sich problematisches Glücksspielverhalten häufig ins Verborgene zurück, z. B. in illegale Märkte.

Um dieses Thema sichtbarer zu machen, fand ein gut besuchter FAGS-Workshop mit dem Titel „Öffentliche Räume, verborgene Risiken: Wo Glücksspielsucht entsteht – und wie Hilfe ankommt“ statt. Unsere Vorstandsvorsitzenden Ilona Füchtenschnieder-Petry und Konrad Landgraf gaben einen aktuellen Überblick über die unterschiedlichen Erscheinungsformen illegalen Glücksspiels und die Möglichkeiten der niedrigschwelligen Hilfsangebote für Betroffene, wie z. B. die Online-Beratung vom FAGS. So entsteht eine Brücke zwischen verborgenem Problem und öffentlicher Unterstützung. Dr. Tobias Hayer von der Universität Bremen ging der Frage nach, welche Bedeutung Glücksspiele im Vereinssport haben. Dabei wurde deutlich: auch vermeintlich schützende öffentliche Räume müssen kritisch in Hinblick auf Glücksspielangebote betrachtet werden.

Glücksspielsucht-Selbsthilfe sichtbar machen

Wir vom FAGS waren mit einem eigenen Info-Stand vor Ort, um die unverzichtbare Rolle der Selbsthilfe sichtbar zu machen. Die Resonanz war groß: Zahlreiche Tagungsbesucher:innen und Fachkräfte aus Beratung und Therapie suchten das Gespräch mit uns, wollten mehr über unsere Arbeit erfahren und Kooperationen aufbauen.
Diese Begegnungen zeigen: Selbsthilfe wird gebraucht und ernst genommen!

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